Paraffinbad
Wirkung
- Wärmeübertragung: Das warme flüssige Paraffin (ca. 50 °C) speichert Wärme sehr gut und gibt sie langsam an die Haut und darunterliegende Gewebe ab.
- Fördert die Durchblutung: Die Wärme erweitert die Gefäße, was Muskeln und Gelenke besser versorgt.
- Schmerzlinderung: Angenehme Wärme kann Gelenk- und Muskelschmerzen reduzieren.
- Hautpflege: Die Paraffinschicht schließt Feuchtigkeit ein → Haut wird weich und geschmeidig.
Anwendung
- Hände oder Füße mehrfach kurz in das warme Paraffin eintauchen, bis eine dicke Schicht entsteht.
- Anschließend einpacken, damit die Wärme länger gespeichert wird.
- Nach 15–20 Minuten das Paraffin einfach abziehen.
Typische Einsatzgebiete
- Rheumatische Beschwerden (z. B. Arthrose, Arthritis)
- Steife oder schmerzende Gelenke in Händen/Füßen
- Verspannungen oder chronische Schmerzen
- Trockene, rissige Haut
Wann besser nicht anwenden
- Akute Entzündungen oder Infektionen (z. B. Gelenkentzündung, offene Wunden)
- Hauterkrankungen mit Ausschlag, Ekzemen oder Pilzbefall
- Starke Durchblutungsstörungen oder Neuropathien (Gefahr von Verbrennungen, da Wärme nicht richtig gespürt wird)
- Herz-Kreislauf-Probleme bei Wärmeempfindlichkeit
- Schwangerschaft